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Rechtliches

Datenschutzerklärung

veganizo entwickelt aus einem Gericht ein veganes Rezept. Dafür werden Daten verarbeitet – hier steht vollständig, welche, warum, wie lange und wer sie noch sieht. Der Text beschreibt die tatsächliche Verarbeitung im Programmcode.

1. Verantwortliche Stelle

veganizo ist ein privates, nicht-kommerzielles Projekt. Es gibt keine Werbung, keine Affiliate-Links, kein kostenpflichtiges Angebot und keinen Weiterverkauf von Daten.

Verantwortlicher
veganizo.de
Kontakt in Datenschutzfragen
[email protected]
Datenschutzbeauftragter
Nicht bestellt – die Voraussetzungen des Art. 37 DSGVO liegen nicht vor.

2. Auf einen Blick

  • Kein Konto nötig. Ohne Anmeldung funktioniert alles bis auf Einkaufsliste und Gemeinschaftsbeiträge.
  • Keine Werbung, keine Messung, keine Profile. Es gibt keine Analyse-Werkzeuge, keine Zählpixel und keine Weitergabe zu Werbezwecken.
  • Zwei Cookies, beide technisch notwendig oder von dir selbst gewählt – deshalb keine Einwilligungsabfrage (§ 25 Abs. 2 TDDDG).
  • Keine fremden Einbindungen. Schriften, Bilder und Filme liegen auf diesem Server; es wird nichts von Google, YouTube oder einem CDN geladen.
  • Deine Eingaben gehen an KI-Dienste – ohne das gibt es kein Rezept. Welche, steht in Abschnitt 5.

3. Cookies und lokale Speicherung

Es gibt genau zwei Cookies und einen Eintrag im Speicher des Browsers. Keiner davon dient der Werbung, der Messung oder dem Wiedererkennen über fremde Seiten hinweg.

veganizer_session
Ein Zufallstoken, 180 Tage, httpOnly, SameSite=Lax. Technisch notwendig: ohne ihn gibt es keinen Zugriff auf die eigenen Vorgänge und Rezepte. In der Datenbank liegt nur der SHA-256-Hash – die Kennung allein ist kein Nachweis. Rechtsgrundlage: § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
veganizo_sprache
Nur de oder en, ein Jahr. Speichert deine eigene Wahl am Sprachumschalter. Ohne ihn wäre die Seite nach jedem Klick wieder deutsch. Rechtsgrundlage: § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG.
sessionStorage: Entwurf
Was du in das Eingabefeld getippt hast, bis zum Absenden – damit ein Tabwechsel die Eingabe nicht wegwirft. Verlässt den Browser nicht und verschwindet mit dem Tab.

Deshalb gibt es keinen Cookie-Banner. Eine Einwilligung ist nach § 25 Abs. 2 TDDDG nicht erforderlich, wenn die Speicherung unbedingt erforderlich ist, damit ein ausdrücklich gewünschter Dienst bereitgestellt werden kann. Genau das ist hier der Fall; Werbe- oder Messzwecke gibt es nicht. Ein Banner, der um Erlaubnis für etwas bittet, das keine Erlaubnis braucht, verwirrt und erzieht zum Wegklicken.

4. Was verarbeitet wird, wozu und auf welcher Grundlage

Zugriffsdaten
Der Server schreibt Protokollzeilen mit Zeitpunkt, Route, Status und einer Vorgangskennung. Schlüssel, Token und Cookies werden dabei ausdrücklich unlesbar gemacht (src/lib/logger.ts). Zweck: Betrieb und Fehlersuche. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
IP-Adresse für die Drosselung
Um zu verhindern, dass einzelne Aufrufer die kostenpflichtigen Modellaufrufe erschöpfen, wird ein Zähler je Aufrufer geführt. Als Kennung dient die IP-Adresse, sonst die Sitzung. Der Zähler läuft nach 600 Sekunden ab und wird dann gelöscht; die Adresse steht in keinem dauerhaften Datensatz. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Eingaben
Gerichtsname, Beschreibung oder eingefügtes Rezept und die gewählten Vorgaben (Personen, Hungergrad, Ausrichtung, Allergene). Zweck: das Rezept entwickeln. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Hochgeladene Fotos
Werden auf dem Server neu kodiert – dabei entfallen alle EXIF-Daten einschliesslich GPS – und nach 48 Stunden gelöscht. Ein Upload lässt sich jederzeit sofort entfernen. Zweck: das Gericht auf dem Teller erkennen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Vorgänge und Rezepte
Phasenereignisse, recherchierte Quellen, Modellaufrufe mit Token und Kosten sowie das fertige Rezept samt Prüfbericht. Ohne diese Daten liesse sich weder ein Rezept wiederfinden noch ein Fehlschlag nachvollziehen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO.
Konto (nur bei Anmeldung)
Mail-Adresse, ein scrypt-Hash des Passworts (nie das Passwort selbst), freiwillig ein Anzeigename, die Rolle und die Zeitpunkte von Anlegen und letzter Anmeldung. Zweck: eigene Rezepte geräteübergreifend verwalten, Einkaufsliste, Gemeinschaftsbeiträge. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Einkaufsliste
Die Einträge, die du überträgst oder selbst schreibst, mit Menge und Kategorie – am Konto, nicht an der Sitzung. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Bewertungen
Ein bis fünf Sterne je Rezept oder Galeriebeitrag, mit Sitzungsbezug – damit sich eine Bewertung ändern lässt und nicht mehrfach zählt. Kein Text, kein Name. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Galeriebeiträge
Foto, Titel, freiwillige Notiz und die Zuordnung zu einem Rezept. Jedes Bild wird vor der Veröffentlichung von einem Entscheidungsmodell geprüft; das Urteil wird gespeichert, damit eine Ablehnung nachvollziehbar bleibt. Veröffentlichung nur auf deine ausdrückliche Handlung hin. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung, jederzeit durch Zurückziehen des Beitrags widerruflich).
Mail-Adresse für das fertige Rezept
Nur wenn du sie auf der Wartestrecke einträgst. Sie hängt an genau diesem Vorgang, wird für genau eine Mail benutzt und danach aus der Datenbank gelöscht – auch dann, wenn der Versand scheitert. Es gibt keinen Verteiler, keine zweite Verwendung und keinen zweiten Versuch. In Protokollen steht sie nicht. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
Vorlesefunktion
Wenn du ein Rezept vorlesen lässt, geht der Text dieses Rezepts an den Sprachdienst (siehe Abschnitt 5). Die erzeugte Tondatei wird auf diesem Server zwischengespeichert, damit sie nicht zweimal erzeugt werden muss; sie enthält nur das Rezept. Es wird nichts über dich übertragen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

5. Empfänger und Drittlandübermittlung

Ein Rezept entsteht nicht auf diesem Server allein. Folgende Dienste erhalten Daten – und zwar nur, was sie für ihre Aufgabe brauchen:

OpenRouter (OpenRouter, Inc., USA)
Vermittelt die Sprachmodelle. Übermittelt werden dein Gericht beziehungsweise deine Beschreibung, bei der Foto-Eingabe das Bild, die recherchierten Quellenauszüge und die Zwischenergebnisse. OpenRouter leitet die Anfrage an den jeweiligen Modellanbieter weiter – welcher es war, wird bei uns mitgeschrieben (model_runs.upstream). Auch die Vorlesefunktion läuft über OpenRouter.
Modellanbieter hinter OpenRouter
Je Aufruf einer von mehreren – unter anderem OpenAI, Anthropic, Moonshot AI und spezialisierte Rechenzentrumsanbieter. Aktuell eingestellt:anthropic/claude-opus-5.5 und openai/gpt-6.1-sol.
Suchanbieter und abgerufene Webseiten
Für die Recherche werden Suchanfragen gestellt und Seiten abgerufen. Die Suchanfrage enthält den Gerichtsnamen, nicht deine Kennung. Aktuell eingestellt:none.
Bildgenerierung
Der Bild-Brief (eine Beschreibung des fertigen Gerichts) geht an den eingestellten Bilddienst. Er enthält kein Foto von dir. Aktuell:openrouter.
Resend (Resend, Inc., USA)
Nur wenn du eine Mail-Adresse eingetragen hast: Adresse, Rezepttitel, Kurzbeschreibung und Link. Ohne Eintrag geht dorthin nichts.
Hosting
Der Server, auf dem diese Anwendung läuft, verarbeitet alle Daten technisch mit. Der Anbieter ist vom Betreiber einzutragen.

Drittland. Die genannten Dienste sitzen überwiegend in den USA. Eine Übermittlung dorthin braucht eine Grundlage nach Art. 44 ff. DSGVO – Standardvertragsklauseln oder die Zertifizierung des Empfängers unter dem EU-US Data Privacy Framework. Das ist vom Betreiber je Dienst zu dokumentieren.

Es gibt keine Weitergabe zu Werbezwecken, keinen Verkauf von Daten und keine Zusammenführung mit Daten aus anderen Quellen.

6. Speicherdauer

Sitzungscookie
180 Tage ab dem letzten Zugriff
Hochgeladene Fotos
48 Stunden, oder sofort auf Knopfdruck
Mail-Adresse
Bis zum Versand, dann gelöscht – auch bei gescheitertem Versand
Drosselungszähler
600 Sekunden
Rezepte, Vorgänge, Konto, Einkaufsliste
Bis du sie löschst beziehungsweise das Konto löschen lässt
Galeriebeiträge
Bis du sie zurückziehst

7. Deine Rechte

  • Auskunft über die zu dir gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO).
  • Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO).
  • Löschung (Art. 17 DSGVO) – Rezepte, Uploads, Galeriebeiträge und Konto lassen sich in der Anwendung selbst löschen.
  • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO).
  • Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO).
  • Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21 DSGVO).
  • Widerruf einer Einwilligung, jederzeit und ohne Angabe von Gründen – für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3 DSGVO).
  • Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO). Zuständig ist die Behörde des Bundeslandes der verantwortlichen Stelle oder deines Wohnorts.

Für all das genügt eine Mail an [email protected]. Ein Hinweis zur Auskunft ohne Konto: Daten einer anonymen Sitzung lassen sich nur über das Sitzungscookie zuordnen. Wer es gelöscht hat, ist für uns nicht mehr identifizierbar – wir können die Daten dann niemandem zuordnen und auch niemandem herausgeben (Art. 11 Abs. 2 DSGVO).

8. Keine automatisierte Entscheidung über Personen

Die Anwendung entscheidet über Rezepte, nicht über Menschen: welcher Entwurf besser ist, ob eine Zutat vegan ist, ob ein Foto in die Galerie darf. Eine automatisierte Entscheidung im Sinne des Art. 22 DSGVO – eine, die rechtliche Wirkung für dich hat oder dich in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt – findet nicht statt. Die Prüfung eines Galeriebeitrags ist eine inhaltliche Moderation; ein abgelehnter Beitrag kann auf Anfrage von einem Menschen angesehen werden.

9. Pflicht zur Bereitstellung

Du musst nichts angeben. Ohne Eingabe gibt es kein Rezept, ohne Mail-Adresse keine Mail, ohne Konto keine Einkaufsliste – mehr Folgen hat es nicht. Es gibt keine Nachteile und keine gesetzliche oder vertragliche Pflicht, Daten zu liefern.

10. Sicherheit

  • Übertragung ausschliesslich über TLS.
  • Vom Sitzungstoken liegt nur der SHA-256-Hash in der Datenbank, nicht der Token selbst.
  • Passwörter werden mit scrypt abgeleitet (speicherhart, mit eigenem Salz je Konto); das Passwort selbst wird nie gespeichert.
  • Bei jeder An- und Abmeldung wird der Sitzungstoken getauscht.
  • Eine Content Security Policy mit Prüfsummen lässt nur die eigenen Skripte zu; es gibt kein unsafe-inline für Skripte.
  • Hochgeladene Bilder werden neu kodiert – das entfernt EXIF-Daten und etwaigen eingebetteten Code.
  • Abrufe nach draussen gehen durch eine Prüfung gegen interne Adressen (SSRF-Schutz).
  • Protokolle machen Schlüssel, Token und Cookies unlesbar.

11. Änderungen

Ändert sich die Verarbeitung, wird dieser Text mit derselben Änderung angepasst – das ist in diesem Projekt eine Regel und keine Absicht: Die Erklärung beschreibt den Code, und beides liegt in derselben Versionsverwaltung.