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Vegan nachgebaut · Pad Thai (ผัดไทย), im Wok gebratene Reisbandnudeln

Veganes Pad Thai mit Tamarinde, gebratenem Tofu und zarten Ei-Stückchen

Reisbandnudeln werden nur eingeweicht und erst im Wok mit einer Sauce aus Tamarinde, Palmzucker und fermentierter Sojawürze fertig gegart. Dazu kommen goldbraun gebratener Tofu, süß eingelegter Rettich, separat gegarte Ei-Stückchen aus Seidentofu, Sprossen, chinesischer Schnittlauch und geröstete Erdnüsse. Gebraten wird in zwei Durchgängen. Alle Mengen sind eigene kulinarische Ableitung, nicht recherchiert oder getestet.

5,0 · 1 Bewertung
  • ⏱ 50 min gesamt
  • 🔪 38 min aktiv
  • 📊 mittel
  • 🍽 2 Personen
Veganes Pad Thai auf einem Keramikteller: schmale Reisbandnudeln in einer dünnen, bernsteinbraunen Tamarindensauce mit angebratenem festem Tofu, zarten hellen Seidentofustückchen, Schalotten, Mungbohnensprossen und chinesischem Schnittlauch. Gehackte Erdnüsse liegen obenauf, Limettenspalten werden separat gereicht.
Das Foto wird gerade angerichtet. Das dauert noch etwa zwei Minuten – das Rezept kannst du schon lesen.Serviervorschlag, von einer KI gestaltet.
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Zutaten

2

Für Nudeln und Wok

Für die Tamarinden-Würzsauce

Für die Ei-ähnlichen Stückchen

Zum Servieren

Enthält: soja, gluten, erdnuesse. Prüfe die Kennzeichnung auf den Packungen selbst.

Zubereitung

  1. Reisnudeln biegsam einweichen

    Die Reisbandnudeln in eine große Schüssel geben und vollständig mit dem lauwarmen Wasser bedecken. Etwa 30 Minuten einweichen, bei sehr dicken Nudeln nach Packungsangabe länger. Die Nudeln sollen sich biegen lassen, innen aber noch einen weißen, festen Kern haben. Dann gründlich abgießen und in zwei gleich große Portionen teilen. Nicht kochen.

    • ⏱ 30 min
    • 🔥 niedrige Hitze
    • 🍳 Große Schüssel
    • 🍳 Sieb

    Fertig, wenn: Nudeln lassen sich um den Finger wickeln, ohne zu brechen; beim Durchbeißen ist ein fester, weißer Kern zu sehen.

  2. Tofu pressen und Wokzutaten portionieren

    Den festen Tofu zwischen Küchenpapier legen, mit einem Brett beschweren und etwa 10 Minuten pressen. Dann in 1,5 cm große Würfel schneiden. Schalotten in feine Streifen schneiden, den eingelegten Rettich fein hacken. Sprossen waschen und sehr gut abtropfen lassen. Schnittlauch in 4 cm lange Stücke schneiden. Erdnüsse grob hacken, Limette in Spalten schneiden. Tofu, Schalotten, Rettich, Sprossen und Schnittlauch jeweils halbieren und für zwei Durchgänge bereitstellen.

    • ⏱ 15 min
    • 🔥 niedrige Hitze
    • 🍳 Schneidebrett
    • 🍳 Messer
    • 🍳 Küchenpapier

    Fertig, wenn: Tofuoberfläche fühlt sich trocken an; alles steht in zwei Häufchen neben dem Herd.

  3. Tamarinden-Würzsauce auflösen

    Tamarindenpaste, Palmzucker, Sojasauce, Miso, das fein zerriebene Nori und das Saucenwasser in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze erwärmen. Rühren, bis Zucker und Miso vollständig gelöst sind. Nicht einkochen. Die Sauce probieren: Sie soll kräftig süß-sauer und salzig schmecken, deutlich intensiver als das fertige Gericht, und nicht nach Algen riechen. Bei Bedarf mit etwas Sojasauce oder Tamarinde ausbalancieren. In zwei gleiche Portionen teilen.

    • ⏱ 5 min
    • 🔥 niedrige Hitze
    • 🍳 Kleiner Topf
    • 🍳 Löffel

    Fertig, wenn: Kein Zucker knirscht mehr am Topfboden; die Sauce ist glatt und leicht sirupartig.

  4. Seidentofumasse glatt rühren

    Seidentofu, Kichererbsenmehl, Maisstärke, Kala Namak und das Wasser für die Masse mit dem Pürierstab oder einem Schneebesen völlig glatt rühren. Die Masse soll dickflüssig sein, etwa wie Pfannkuchenteig. Roh nicht probieren.

    • ⏱ 3 min
    • 🔥 niedrige Hitze
    • 🍳 Pürierstab oder Schneebesen
    • 🍳 Rührbecher

    Fertig, wenn: Keine Klümpchen mehr; die Masse läuft langsam vom Löffel.

  5. Ei-ähnliche Stückchen separat garen

    Das Öl für die Masse in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Masse hineingeben und etwa 5 mm dünn verstreichen. Etwa 3 Minuten ungestört garen, bis der Rand fest ist und die Unterseite hellgolden. Mit dem Wender in grobe Stücke teilen, wenden und weitere 2 Minuten garen. Auf einen Teller geben und halbieren.

    • ⏱ 6 min
    • 🔥 mittele Hitze
    • 🍳 Beschichtete Pfanne
    • 🍳 Pfannenwender

    Fertig, wenn: Stücke sind innen weich, aber nicht mehr flüssig, und riechen leicht nussig; die Unterseite ist hell goldgelb gefleckt.

  6. Ersten Durchgang im Wok braten

    Den Wok stark erhitzen, bis er leicht raucht. 15 ml Woköl hineingeben und die Hälfte der Tofuwürfel etwa 3 Minuten braten, dabei nur gelegentlich wenden. Die Hälfte der Schalotten und des Rettichs zugeben und 1 Minute rühren. Eine Nudelportion und eine Saucenportion zufügen. Mit zwei Wendern etwa 2–3 Minuten anheben und wenden. Wenn die Pfanne trocken wird, die Nudeln aber noch zu fest sind, einen Schluck Nachgießwasser am Rand zugeben, nie alles auf einmal. Die Nudeln kurz an den Rand schieben, die Hälfte der Ei-Stückchen in die Mitte geben, 20 Sekunden anrösten und unterheben. Die Hälfte von Sprossen und Schnittlauch zufügen und etwa 1 Minute heiß durchschwenken. Auf einen vorgewärmten Teller geben.

    • ⏱ 8 min
    • 🔥 hoche Hitze
    • 🍳 Wok oder große Pfanne
    • 🍳 Zwei Pfannenwender

    Fertig, wenn: Tofu stellenweise goldbraun; Nudeln glänzen, sind durchscheinend und weich mit leichtem Biss; am Wokboden steht keine Sauce mehr; Sprossen sind heiß, aber noch knackig, Schnittlauch gerade zusammengefallen.

  7. Zweiten Durchgang braten

    Den Wok kurz mit Küchenpapier auswischen und erneut stark erhitzen. Mit dem restlichen Woköl und den übrigen Hälften genauso braten wie im ersten Durchgang.

    • ⏱ 8 min
    • 🔥 hoche Hitze
    • 🍳 Wok oder große Pfanne
    • 🍳 Zwei Pfannenwender

    Fertig, wenn: Wie im ersten Durchgang: glänzende, bissfeste Nudeln ohne Saucenpfütze.

  8. Mit Erdnüssen, Limette und Chili anrichten

    Beide Portionen mit den gehackten Erdnüssen bestreuen. Limettenspalten und Chiliflocken dazustellen. Am Tisch nachsäuern und schärfen. Sofort essen, weil Reisnudeln beim Stehen nachziehen und kleben.

    • ⏱ 2 min
    • 🔥 niedrige Hitze
    • 🍳 Teller

    Fertig, wenn: Erdnüsse liegen obenauf und sind noch knusprig.

Aus der Küche

Tipps

Sauce vorher kalibrieren

Tamarindenkonzentrate unterscheiden sich stark. Die Sauce im Topf so abschmecken, dass sie allein fast zu kräftig ist. Auf den Nudeln verteilt wirkt sie dann richtig.

Alles griffbereit stellen

Ein Durchgang dauert nur etwa 8 Minuten. Alle Komponenten müssen deshalb vorher portioniert neben dem Herd stehen.

Nudeln nicht ziehen lassen

Abgetropfte, eingeweichte Nudeln nicht länger als 15 Minuten liegen lassen, sonst kleben sie zusammen. Notfalls mit wenigen Tropfen Öl lockern.

Was schiefgehen kann

Und was dann hilft

Nudeln werden matschig

Nur einweichen, nicht kochen, und Wasser im Wok nur schluckweise zugeben.

Nudeln bleiben hart

Länger einweichen oder einen weiteren kleinen Schluck Wasser zugeben und kurz weiterschwenken.

Tofu klebt und zerfällt

Tofu pressen, den Wok richtig vorheizen und die Würfel erst wenden, wenn sie sich von selbst lösen.

Gericht schmeckt nach Algen oder Miso

Nori und Miso nicht erhöhen. Fehlendes Salz mit Sojasauce ausgleichen.

Wok kühlt aus, Nudeln dünsten

Immer nur eine Portion braten und den Wok zwischen den Durchgängen neu erhitzen.

Abwandlungen

Varianten

einfacher

Ohne Ei-Ersatz

Den Seidentofufladen weglassen und die Tofumenge auf 220 g erhöhen. Das Gericht ist weniger saftig, aber deutlich schneller.

sojafrei

Hinweis

Eine sojafreie Fassung bräuchte Kichererbsentofu, Kokosaminos und ein sojafreies Kichererbsenmiso. Sie wäre geschmacklich deutlich weiter vom Original entfernt und ist hier nicht ausgearbeitet.

Danach

Aufbewahren und aufwärmen

Aufbewahren

Am besten sofort essen. Reste ohne Erdnüsse luftdicht gekühlt höchstens 1 Tag aufbewahren. Die Nudeln werden dabei fester, die Sprossen weich.

Aufwärmen

In einer heißen Pfanne mit 1–2 EL Wasser unter Wenden durcherhitzen, bis alles dampfend heiß ist. Frische Erdnüsse und Limette ergänzen.

veganizo.de/rezept/rec_jcd3yf3d – entwickelt und geprüft von veganizo.

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