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Geschmack

Räucherpaprika

Räucherpaprika gibt Gerichten eine rauchige Würze ohne Speck und ist von süss bis scharf erhältlich.

Räucherpaprika ist ein Gewürz aus getrockneten, geräucherten und fein gemahlenen Paprikaschoten. Es bringt neben Paprikageschmack eine deutliche Rauchnote mit und ist je nach Sorte mild-süss bis scharf.

Besonders bekannt ist die spanische Variante, die als Pimentón ahumado bezeichnet wird. Die Schoten werden traditionell über Holzrauch getrocknet, häufig über Eichenholz. Die Bezeichnungen dulce, agridulce und picante geben Hinweise auf milde, mittelscharfe oder scharfe Sorten; Pimentón allein bedeutet allerdings nicht zwingend, dass das Pulver geräuchert ist.

In Bohnen- und Linsengerichten, Tomatensaucen oder an Bratkartoffeln liefert Räucherpaprika Raucharoma, für das sonst oft Speck verwendet wird. Für einen Topf mit vier Portionen ist ein halber Teelöffel ein vorsichtiger Anfang. Das Pulver kurz bei niedriger Hitze in etwas Öl einrühren und dann mit Flüssigkeit ablöschen oder direkt in eine Sauce geben.

Zu viel Räucherpaprika überdeckt andere Aromen und kann aufdringlich rauchig schmecken. Deshalb sparsam beginnen und nach etwas Kochzeit abschmecken. In sehr heissem Fett verbrennt das Pulver schnell und wird bitter; eine Überdosierung lässt sich meist nur durch mehr ungewürzte Grundzutaten abmildern.

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