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Milch und Fett

Pflanzensahne

Pflanzensahne ersetzt Sahne beim Kochen oder Aufschlagen; wie sie sich verhält, hängt von ihrer Zusammensetzung ab.

Pflanzensahne ist eine pflanzliche Alternative zu Sahne für Saucen, Suppen, Desserts und Gebäck. Es gibt Produkte zum Kochen und solche zum Aufschlagen, die sich nicht ohne Weiteres gegeneinander austauschen lassen.

Als Grundlage dienen beispielsweise Soja, Hafer, Reis, Mandeln oder Kokos. Viele Produkte enthalten außerdem Wasser, Pflanzenöl und Zutaten, die Fett und Wasser zusammenhalten oder die Konsistenz verbessern. Geschmack und Cremigkeit unterscheiden sich deutlich: Kokos bringt häufig ein ausgeprägtes Eigenaroma mit, während andere Sorten je nach Rezeptur milder schmecken.

Zum Aufschlagen eignet sich nur Pflanzensahne, die ausdrücklich dafür vorgesehen ist. Kochcremes werden meist auch durch langes Schlagen nicht luftig und fest. Aufschlagbare Produkte vorher mehrere Stunden im Kühlschrank kühlen und die Packungsangaben beachten; eine kühle Schüssel hilft zusätzlich. Für eine Tortenfüllung ist außerdem wichtig, ob die aufgeschlagene Creme dauerhaft standfest bleibt.

Beim Kochen sind Hitze- und Säurefestigkeit getrennt zu betrachten: Eine Pflanzensahne kann sich in einer heißen Suppe bewähren und in einer Zitronensauce trotzdem ausflocken. Besonders eiweißhaltige Sorten können auf Säure empfindlich reagieren; entscheidend ist jedoch die gesamte Rezeptur. Für eine Sauce lassen sich beispielsweise 100–200 ml verwenden. Zunächst bei mäßiger Hitze einrühren, nur so stark wie nötig erhitzen und Zitronensaft oder Essig möglichst erst zum Schluss zugeben. Starkes Einkochen kann außerdem dazu führen, dass sich Fett absetzt oder die Sauce zu dick wird.

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