Skip to content
veganizoSwitch to GermanSign inEnter a dish

Kennzeichnung

Versteckt tierische Zutaten

Tierische Zutaten sind nicht immer am Produktnamen erkennbar; die Zutatenliste und eine verlässliche Vegan-Kennzeichnung helfen bei der Auswahl.

Versteckt tierische Zutaten sind Bestandteile, deren tierische Herkunft auf der Verpackung nicht sofort auffällt. Sie können auch in Lebensmitteln stecken, die überwiegend aus Pflanzen bestehen, etwa in Brot, Würzmischungen oder Süßigkeiten.

Typische Beispiele in der Zutatenliste sind Milchpulver, Molke, Kasein, Butterreinfett, Eiklar, Honig und Gelatine. Hinter Karmin beziehungsweise E 120 steckt ein Farbstoff aus Insekten; Schellack beziehungsweise E 904 ist ein Überzugsmittel tierischer Herkunft. Bei manchen anderen Zusatzstoffen, etwa Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren beziehungsweise E 471, lässt sich die Herkunft allein am Namen nicht erkennen.

Für die vegane Küche zählt deshalb die Zutatenliste stärker als der Produktname oder eine pflanzlich wirkende Verpackung. Bei Brühe für Suppen, Margarine zum Backen oder fertiger Currypaste lohnt sich der Blick auf sämtliche Zutaten. Auch bei vertrauten Produkten ist erneutes Prüfen sinnvoll, weil sich Rezepturen ändern können.

Die hervorgehobenen Allergene können beim Erkennen von Milch und Ei helfen, erfassen aber nicht alle tierischen Bestandteile. Der Hinweis „Kann Spuren von Milch enthalten“ bezeichnet mögliche unbeabsichtigte Einträge und ist nicht gleichbedeutend mit Milch als Zutat. Grenzen hat die Zutatenliste bei nicht deklarationspflichtigen Verarbeitungshilfsstoffen, etwa Gelatine zur Klärung mancher Getränke: Hier helfen eine verlässliche Vegan-Kennzeichnung oder eine Auskunft des Herstellers.

← All terms